Die Bären lassen nicht locker! Auch in der abgelaufenen Handelswoche blieb eine nachhaltige Gegenwehr der Bullen aus. Am Donnerstag, den 8. Oktober, unterschritt der DAX auf Tagesschlusskursbasis bei 24.806 Punkten den viel beachteten 200-Tage-SMA (24.854 Punkte).

🐂 Am Freitag folgte die Gegenreaktion der Bullen. Der Dax schloss bei 25.087 Punkten. Doch reicht das bereits für eine Trendwende?

Aus charttechnischer Sicht ist Vorsicht angebracht. Die Gefahr einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung ist weiterhin nicht gebannt.

🔎 Die entscheidenden charttechnischen Marken bleiben im Fokus:

👉 200-Tage-SMA: Die langfristige Durchschnittslinie bleibt ein wichtiger Gradmesser für die weitere Entwicklung. Ein nachhaltiger Bruch wäre ein zusätzliches Schwächesignal.

👉 38,2 %-Fibonacci-Retracement: Im Wochenchart wurde diese wichtige Unterstützung im Bereich von 24.768 Punkten aus der Aufwärtsbewegung vom März 2026 bis zum Allzeithoch im August 2026 erneut getestet.

👉 24.206 Punkte: Das 50 %-Fibonacci-Retracement wäre bei einem weiteren Rückgang das nächste mögliche Kursziel.

👉 23.645 Punkte: Darunter wartet das 61,8 %-Retracement als weitere wichtige Orientierungsmarke.

⚠️ Die Bullen stehen unter Zugzwang!

Ein nachhaltiges Unterschreiten der aktuellen Unterstützungszone würde das charttechnische Bild weiter eintrüben und die Gefahr einer größeren Korrektur erhöhen. Die Gegenbewegung vom Freitag ist zwar ein erstes positives Signal, reicht aber noch nicht aus, um Entwarnung zu geben.

Mein Fazit:

Die Bullen haben sich zurückgemeldet, aber die Bären bestimmen weiterhin das Geschehen.

Entscheidend wird sein, ob der DAX den 200-Tage-SMA nachhaltig zurückerobern und die wichtige Fibonacci-Unterstützung verteidigen kann.

Für den DAX bleibt es kritisch – die kommenden Handelstage könnten richtungsweisend werden!

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