Nach der langen roten Wochenkerze der Vorwoche hatten auch in der abgelaufenen Handelswoche die Bären die Nase vorn.

Die anhaltenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die deutlichen Kursverluste der Technologiewerte an den internationalen Börsen ließen den Käufern kaum Raum für eine nachhaltige Gegenbewegung.

Der DAX beendete die Handelswoche bei 24.830 Punkten und verlor damit 237 Punkte bzw. 0,9 %.

Charttechnisch interessant: die Wochenkerze geht noch als Doji durch. Dieses Kerzenmuster steht in der Technischen Analyse für Unentschlossenheit und ein Kräftegleichgewicht zwischen Bullen und Bären. Nach der deutlichen Schwäche der Vorwoche signalisiert der Doji, dass der Markt derzeit nach Orientierung sucht.

Diese Unsicherheit dürfte uns auch in der kommenden Handelswoche begleiten. Neben der Nachrichtenlage rund um die geopolitischen Konflikte werden die internationalen Aktienmärkte – insbesondere der Technologiesektor – weiterhin den Takt vorgeben.

An den charttechnischen Rahmenbedingungen hat sich hingegen wenig geändert. Die im letzten Wochenupdate genannten Unterstützungs- und Zielbereiche behalten unverändert ihre Gültigkeit.

Fazit:
Der langfristige Aufwärtstrend im DAX ist weiterhin intakt. Kurzfristig fehlt dem Markt jedoch ein klarer Impuls. Solange die geopolitischen Risiken hoch bleiben und die Unsicherheit anhält, dürfte die Volatilität an den Aktienmärkten ebenfalls erhöht bleiben. Geduld und ein diszipliniertes Risikomanagement bleiben aktuell die wichtigsten Begleiter.

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