Nach einem fulminanten Jahresauftakt erreichte Gold am 29. Januar ein neues Allzeithoch bei 5.598 USD/oz — getrieben von eskalierenden Geopolitik-Prämien im Umfeld US–Iran, anhaltenden Zentralbankkäufen sowie einem schwachen US-Dollar.

Darauf folgte jedoch eine deutliche Korrekturbewegung von knapp 30 %.

Steigende US-Realrenditen, ein wiedererstarkendes USD-Regime sowie die Kommunikation der Fed in Richtung „higher for longer“ belasteten den Goldpreis massiv. Bis Ende Juni fiel Gold zeitweise zurück an die psychologisch wichtige Marke von 4.000 USD/oz.

Aus langfristiger technischer Perspektive bleibt insbesondere die Bewegung vom markanten Verlaufstief im Oktober 2022 bis zum Allzeithoch im Januar 2026 relevant.

Hier liefert die technische Analyse nun erste Hinweise auf eine potenzielle Stabilisierung:

• Stabilisierung am 38,2 %-Fibonacci-Retracement der genannten Aufwärtsbewegung
• Unterstützung durch die obere Begrenzung der Ichimoku-Wolke
• MACD und Slow Stochastik signalisieren eine überverkaufte Situation

Damit verdichten sich die Anzeichen, dass die Korrekturbewegung seit Januar ihren zyklischen Tiefpunkt gesehen haben könnte!

Fundamental bleibt insbesondere ein Faktor entscheidend:
Die hohen Goldkäufe der Zentralbanken dürften dem Markt weiterhin Unterstützung liefern.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Gold in der laufenden Korrektur eine Pause einlegt, oder ob sich ein Boden bildet, um eine Gegenbewegung einzuleiten.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner